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Stellungnahme zur Corona-Pandemie von Tobias Heilmann, SPD-Kandidat für das Amt des Landrats 14.01.2021


Wie die meisten Menschen im Landkreis bin auch ich in großer Sorge, weil sich die Pandemie in unserem Landkreis mehr und mehr ausbreitet. Daher fordere ich für die Bekämpfung der Pandemie hier bei uns in Gifhorn den notwendigen Zusammenhalt und wirksame Maßnahmen.
Am allerwichtigsten ist es aus meiner Sicht, dass wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht verlieren. Denn nur zusammen besiegen wir die Pandemie. Wir müssen alles daransetzen, die Zahlen herunter zu bekommen. Daher halte ich es nicht für zielführend all das, was in den letzten Monaten von Seiten des Landkreises schlecht umgesetzt wurde, zu diesem Zeitpunkt anzuführen und zu kritisieren.
Viele der aktuell getroffenen politischen Maßnahmen sind wichtig und sinnvoll, denn das Ende dieser gesundheitlichen Katastrophe ist noch lange nicht in Sicht. Was allerdings nicht passieren darf, ist, dass Menschen vereinsamen. Dass Alleinstehende, Trauernde, Singles wochenlang allein sein müssen und für sie kein soziales Leben stattfindet. Dass ihnen dadurch jeglicher Boden unter den Füßen weggerissen wird. Daher müssen alle Entscheidungen mit Augenmaß getroffen werden und dürfen nicht an der Lebensrealität der Menschen vorbeigehen. Aus diesem Grund bin ich gegen eine Kontaktsperre, sondern plädiere für die Umsetzung der Maßnahmen von Bund und Land, nach denen sich ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen darf. Allen Menschen, die sich tagtäglich aufopfern in unseren Pflegeeinrichtungen und Kliniken, zolle ich meinen tiefsten Respekt und meine Wertschätzung. Sie sind die Heldinnen und Helden, sie sind die Fachkräfte mit den entsprechenden Kompetenzen und wir als SPD stehen uneingeschränkt an ihrer Seite und vertrauen ihnen und ihren Fähigkeiten.
Ich wünsche mir für die Bewältigung der Pandemie ein gutes, transparentes Miteinander, das von Vertrauen geprägt sein muss. Insbesondere von allen Entscheidungsträgern, damit die Menschen, denen aktuell sehr viel abverlangt wird, notwendige Maßnahmen mittragen. Anstatt für unnötige
Unruhe und Aufruhr zu sorgen, bräuchte es jetzt eine klare und den Menschen zugewandte Führung, an der sich alle Bürgerinnen und Bürger orientieren können. Eine Führung, die auch die politischen Handlungsträger involviert und die mit besonders betroffenen Bereichen das Gespräch sucht.
Wir hören aktuell fast täglich von Corona bedingten Todesfällen bei uns in Gifhorn. Ein unerträglicher Zustand und mein Mitgefühl ist bei all den Trauernden und jenen, die um geliebte Angehörige oder Freundinnen und Freunde bangen. Um diesen Zustand zu ändern, braucht es wirkungsvolle
Maßnahmen und sicher ist es mehr als herausfordernd, hier immer die richtige Entscheidung zu treffen. An einigen Stellen im Landkreis sehen wir jedoch, dass es erfolgreiche Wege gibt. Dort, wo seit Wochen jede besuchende Person und jede Pflegerin sowie jeder Pfleger in Altenheimen getestet wird. Mit mittlerweile leicht zu beschaffenden Schnelltests. Dieser Weg muss konsequent weiter gegangen werden.

Als SPD werden wir konstruktive Ideen vorschlagen, wie wir der Pandemie begegnen können. Es gilt jetzt für alle Menschen im Landkreis Gifhorn: Wir müssen an einem Strang ziehen und alle Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg mitnehmen, denn nur dann können wir die Zahlen senken.

15. Januar 2021
Rita Hoentjen


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